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Im Zuge des Wandels der Gemeinde Ochtendung mit seinen 5600 Einwohnern und dem jährlichem Bevölkerungszuwachs beschloss der Gemeinderat den Bau einer Bürgerhalle für verschiedene Veranstaltungen.

 

Im  Jahr 2000 wurde ein beschränkter Architektenwettbewerb unter Einbeziehung von vier Planungsbüros durchgeführt.

Mehrheitlich entschied sich der Gemeinderat für den Entwurf des Architekten Dipl. Ing. Rainer Dumont aus Ochtendung. Besonderes Merkmal der Konzeption ist ein zentraler, runder Saal mit einer kalottenförmigen Kuppel. Angegliedert sind  Nebenräume inklusive zweier Gesellschaftsräume mit vielfältigen Dachlandschaften. Nur die zentrale Technik für Heizung und Lüftung wurde unter der Bühne  in einem Kellergeschoss untergebracht.

 


Erste Bauarbeiten der Kulturhalle

 

Die Gesamtbaukosten wurden auf ca. 4 Millionen Euro geschätzt. Das Land Rheinland-Pfalz  stellte eine Förderung des Bauvorhabens in Höhe von 1,5 Millionen Euro in Aussicht. Im Jahr 2004 wurden diese Mittel bereit gestellt, sodass die Detailplanungen und Ausschreibungen unter Mitwirkung von 8 Fachingenieurbüros im gleichen Jahr begonnen werden konnten.

 

Im März 2005 erfolgte der Spatenstich auf dem ehemaligen Bolzplatzgelände an der Langenbergstraße.

Mit Errichtung der imposanten Zimmermannskonstruktion für die Kuppel fand das Richtfest im Herbst des gleichen Jahres statt.

 


Die Arbeiten schreiten voran ...

 

Nach 18 Monaten Bauzeit wurde das Bauwerk im September 2006 fertiggestellt und erhielt den passenden wie schlichten Namen KULTURHALLE. Das Bauwerk gewann hinsichtlich der Nutzbarkeit auch für überörtliche Veranstaltungen an Bedeutung. Gründe für das große Interesse außerhalb Ochtendungs waren insbesondere die markante Architektur der Kulturhalle, die hervorragende technische Ausstattung,  die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten sowie die gute Verkehrsanbindung.

 


Jetzt wird drinnen weitergebaut ...

 

Auch im Bereich der anzuwendenden „Kunst am Bau“ wurden neue Wege gegangen. Die Inszenierung des Gebäudes und der Kuppel bei Nacht mittels Farbwechselstrahlern hinterlässt bei jedem Besucher einen unvergesslichen Eindruck.

Die Hauptnutzflächen

  • 750 m² großer Saal
  • zwei Gesellschaftsräume mit kleiner Küche
  • Foyer mit Thekenanlage
  • Hauptbühne
  • Hinterbühne
  • mobile Mittelbühne und Laufsteg
  • 2 Künstlerumkleiden
  • Regie
  • Catering- und Spülküche
  • 104 Parkplätze am Gebäude

 

Holzbau-Leporello

Der Holzbau-Leporello enthält ausgewählten Projekte zwischen Koblenz und Köln – unter anderem auch die Kulturhalle aufgrund der außergewöhnlichen Deckenkonstruktion. Das Faltbuch zeigt erstaunliche Möglichkeiten, die mit dem Werkstoff Holz zu realisieren sind. Bereitgestellt durch Wege zum Holz.

 

Download Holzbau-Leporello (Dateigröße: ca. 5 MB)

Telefon-Hotline Kulturhalle Ochtendung: +49 (0) 2625 / 954093-12 • E-Mail: info@kulturhalle-ochtendung.de